Mittwoch, 16. Juni 2010

Garmin Dakota 20

Nach drei Jahren mit dem GPSMAP 60 CSx kam gestern das bei Amazon bestellte Dakota 20 (wie gewohnt: Sonntag Abend bestellt, Dienstag Morgen geliefert).
Das erste 60er wurde nach 4 Monaten wegen einer zerschossenen Firmware (möglicherweise meine Schuld) im Rahmen der Garantie damals noch von Garmin UK kostenlos ausgetauscht. Als vor kurzem ein Stück eines Batteriekontaktes (Pfennigartikel aber offenbar fest verklebt im Gehäuse) abbrach, war ich dann doch mehr als verblüfft, als Garmin mir mitteilte, dass eine Reparatur nicht möglich sei und das Gerät getauscht werden müsste. Ich hätte zwar alternativ 25 EUR für den Kostenvoranschlag bezahlen und eine Reparatur auf eigene Faust versuchen können (die man vermutlich mit dem Lötkolben auch hinbekommen hätte). Die Frage ist allerdings, wie lange diese Bastellösung gehalten hätte. Also habe ich den Tausch akzeptiert und knapp eine Woche nach Einsendung des Altgeräts kam ein neues 60er... für knapp 170 EUR. Toll. Dieses Gerät wird nun also verkauft, zumal mir der Formfaktor mit der Zeit doch etwas gegen den Strich ging. Es ist zwar ein Gerät mit Profianmutung, aber eben doch ein ziemlich klobiges Brikett.

Das Dakota liegt jetzt hier und ist seit knapp 22 Stunden eingeschaltet. Die 2700er Varta-Akkus liegen zwar in den letzten Zügen (Displayhelligkeit auf Maximum), aber die versprochene Akkulaufzeit passt! Am Empfang gibt es nichts zu mäkeln, obwohl Dakota ja nicht auf eine herausstehende Antenne wie das 60er zugreifen kann. Die Empfangstechnik scheint also nicht die schlechteste zu sein. Der Screenshot (Gerät lag auf dem Schreibtisch) macht dies nochmal deutlich. Das 60er schaffte in unserer Wohnung (Dachgeschoss, Trockenbau also Rigipsdecke) max. 6m Genauigkeit; die unterbietet das Dakota zeitweise (siehe Screenshot).

Das Display ist sicherlich nicht so brilliant wie beim 60er oder den eTrex-Modellen; ich denke aber, man kann gut damit klarkommen. Die Bedienung des Touchdisplays finde ich erstaunlich gut und ich bin da aufgrund des iPhone durchaus verwöhnt. ;)
Etwas Probleme bereitet mir die Tatsache, dass das Dakota beim Anschluss über USB automatisch in den Massenspeicher-Modus geht. Eigentlich ja schön einfach, aber beim Abziehen des Kabels wird kein automatischer Ausschalt-Countdown wie beim 60er angezeigt, sondern das Dakota schaltet sich sofort aus. Das Gleiche gilt, wenn ich beim Mac (wie man es dort ja machen sollte) das Laufwerk "auswerfe". Da ich nun aber auch Windows mittels VirtualBox ab und zu starte (u. a. wegen GSAK) habe ich bislang keinen Weg gefunden, das Gerät unter Windows in der virtuellen Maschine einzubinden. Derzeit müsste ich dazu BootCamp und Vista bemühen, was mir aber zu umständlich ist. Vermutlich werde ich dann GSAK wohl oder übel Adé sagen. Auf dem Mac gibt es mit BaseCamp/RoadTrip von Garmin, Maccaching u. a. einige Alternativen, die unseren bescheidenen Geocaching-Ansprüchen durchaus genügen.
Mal sehen...

Posted via email from wegelagerer's posterous